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​Die richtige Sitzhaltung in der Meditation.

Die richtige Sitzhaltung in der MEDITATION

Wenn du dir vorgenommen hast ab jetzt regelmäßig zu meditieren stellt sich sehr schnell dir Frage: "Wie sitze ich eigentlich richtig in der Meditation?"

Die meisten Menschen verbinden mit dem Begriff "Meditation" automatisch das Bild einer Person die mit gekreuzten Beinen und geschlossenen Augen auf dem Boden sitzt. Aber dies ist nicht der einzige mögliche Meditationssitz und vor allen Dingen ist er für sehr viele Menschen gar nicht geeignet und optimal. 

Was es beim Sitzen in der Meditation zu beachten gilt und wie du deinen idealen Meditationssitz findest erfährst du in diesem Artikel.

Die 4 Eigenschaften eines guten Meditationssitzes.

Ein guter Sitz in der Meditation verbindet folgende 3 Eigenschaften:

  1. Stabilität - ein guter Sitz in der Meditation gibt dir ein Gefühl von Festigkeit und Stabilität

  2. Bewegungslosigkeit - ein geeigneter Sitz ermöglicht es dir in der Meditation für einen längeren Zeitraum vollkommen bewegungslos zu sitzen.

    Jede Bewegung des Körpers in der Meditation führt zu der Aufnahme von Sinnesreizen, die wiederum die Aktivität deines Geistes stimulieren. Somit konterkarieren Bewegungen das Ziel des zur Ruhe bringen des Geistes in der Meditation.

  3. Bequemlichkeit - um über einen längeren Zeitraum bewegungslos sitzen zu können, darf der Sitz keine Schmerzen oder Verspannungen in deinem Körper oder der Muskulatur verursachen. 

    Allerdings sollte die Meditationshaltung auch nicht zu bequem sein, damit du in der Meditation nicht einschläfst. Daher ist eine Meditation im Liegen in der Regel keine optimale Haltung. 

  4. Aufgerichtete Wirbelsäule

Das wichtigste für deine Meditation: der aufrechte sitz

Perlenkette

Das wichtigste ist, dass du in der Meditation mit aufgerichteter und möglichst gerader Wirbelsäule sitzt.

Du kannst dir vorstellen die einzelnen Wirbel deiner Wirbelsäule sind wie Perlen an einer geraden Schnur aufgereiht. Ein Wirbel ist genau über dem anderen. Dein Kopf befindet sich dabei genau in Verlängerung der Wirbelsäule. Um dies zu erreichen ist es manchmal hilfreich das Kinn leicht Richtung Brustbein nach unten zu ziehen. Du kannst dir dabei auch vorstellen wie eine unsichtbare Kraft dich am Scheitel deines Kopfes nach oben zieht. 

Dabei ist wichtig, dass du nicht steif und fest sondern so entspannt wie möglich sitzt. In deinem Rücken sollten keine Spannungen wahrzunehmen sein. 

Hilfreich ist manchmal auch das Bild eines jungen Baumes, der ganz weich und biegsam aus der Erde wächst. Der Rest deines Körpers hängt vollkommen entspannt an diesem Baum herunter.

Wichtig: alle Hilfsmittel wie Meditationsbänke, Kissen, oder Stühle sind erlaubt, damit du gut und aufrecht in der Meditation sitzen kannst.

Traditionelle Sitzhaltungen in der Meditation

  1. ​Schneidersitz
    ​Der rechte Fuß ist unter dem linken Knie und der linke Fuß unter dem rechten Knie.

  2. Kreuzbeiniger Sitz
    Die Fersen befinden sich auf etwa auf Höhe des Schambeins auf dem Boden. Die Knie sollten dabei Kontakt zum Boden haben oder du nimmst Kissen oder Blöcke als Hilfsmittel.

  3. Halber Lotussitz
    Beide Knie berühren den Boden. Der Fuß des einen Beines liegt auf dem Knie des gegenüberliegenden Beines.

  4. Voller Lotussitz
    Beide Knie berühren den Boden und beide Unterschenkel sind so gekreuzt, dass die Füße jeweils auf dem gegenüberliegendem Knie liegen.

  5. Fersensitz - Burmesischer Sitz
    Beide Beine liegen vom Knie bis zu den Fußspitzen flach und in etwa parallel auf dem Boden. Dabei sitzt du auf einem oder mehreren Kissen (Block) oder einem Meditationsbänkchen. 

Meditationshaltung auf dem Stuhl

Aufrechter Sitz auf einem Stuhl.

Manchmal ist es gut während der Meditation auf einem Stuhl zu sitzen. So hast du zum Beispiel auch die Möglichkeit während der Arbeit die Pause für eine kurze Meditation zu nutzen. 

Suche dir nach Möglichkeit einen Stuhl mit flacher, ebener Sitzfläche ohne seitliche Armlehnen. Stell die Sitzhöhe so ein, dass deine Füße komplett auf dem Boden sind und du im Kniegelenk etwa einen 90 Grad Winkel hast. 

Achte darauf, das dein Rücken nicht an der Rückenlehne angelehnt ist. Schultern und Arme sind entspannt, deine Hände können bequem auf deinen Oberschenkeln liegen. 

Du kannst deine Augen schließen oder mit leicht geöffneten Augen vor dir auf den Boden schauen.