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Freiheit & neue Perspektiven durch Achtsamkeit

Frau sitzt auf einen Berg und blickt ins Tal

Die Entwicklung von Achtsamkeit ist der Schlüssel für Glück, Zufriedenheit und Erfolg im Leben. Achtsamkeit befreit uns von den Fesseln unserer Vergangenheit und gibt uns die Möglichkeit unser Leben frei und selbstbestimmt zu leben. 

Was es genau damit auf sich hat und wie genau Achtsamkeit dein ganzes Leben verändern kann, erfährst du im nachfolgendem Artikel.

Konzentration & Achtsamkeit in der Meditation

Lass mich zunächst etwas zu den beiden Hauptzielen in der Meditation, nämlich Konzentration und Achtsamkeit sagen. 

Die Stärkung der Konzentrationsfähigkeit ist sozusagen der erste Schritt im Rahmen der Meditation, auf dem alles weitere aufbaut. Ohne eine ausreichende Konzentration geht es nicht wirklich weiter. 

In dem wir lernen unsere Konzentrationsfähigkeit zu steigern, lernen wir auch unseren Geist zur Ruhe zu bringen. 

Wir leben in einer hektischen und unruhigen Welt. Modernes Marketing versucht ständig und überall unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen. Beachte mich, klick mich, lies mich, kauf mich ... usw.. Eine Armee von Profis und Experten arbeitet Tag und Nacht daran unseren Geist abzulenken. 

Die natürliche Eigenschaft unseres Geistes unsere Umgebung nach Auffälligkeiten abzuscannen wird dadurch verstärkt. Unser Geist kommt immer seltener zur Ruhe und wir leiden zunehmend unter den Folgen. Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme - auch und gerade bei Kindern - sind dabei vielleicht nur die bekanntesten Probleme. 

Der schnelle Griff zu Tabletten lindert vielleicht die Symptome, bekämpft aber das Übel nicht an der Wurzel. Dabei könnte ein wenig Meditation so vielen Menschen helfen. In der Meditation üben und lernen wir am Anfang den Geist für eine längere Zeit konstant auf einen Punkt - dem Meditationsobjekt - gerichtet zu halten. Damit trainieren und erhöhen nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern stärken unsere Geistige Kraft insgesamt. 

Das Erstaunliche dabei ist, dass das Wunder der Meditation sich schon nach relativ kurzer Zeit zeigt. Wer das nicht schon einmal selber erlebt hat, wird es sich kaum vorstellen können. Dieses wunderbare Gefühl der Klarheit und Einfachheit, wenn die Gedanken zur Ruhe kommen. 

Und das Beste daran:

Mit einem ruhigen, ausgeglichenen und konzentrierten Geist, sind wir in der Lage uns und die Welt um uns herum vollkommen anders wahrnehmen. 

Wichtig ist jedoch, wir ändern nicht die Welt um uns herum, sondern nur unsere Wahrnehmung.

Konzentration ist keine Eigenschaft, die immer und jederzeit vorhanden ist, sondern eine Fähigkeit, die in besonderem Maße von der Situation abhängt und trainiert werden kann.

Wir alle kennen Situationen, in denen wir uns einfach nicht konzentrieren können. Die Gedanken kreisen um das verkorkste Wochenende, den Streit mit der Arbeitskollegin, die kaputte Waschmaschine oder den nächsten Urlaub. Für die meisten Menschen bedeutet das normale Alltagsleben eine ständige Mischung aus Ablenkung, Multitasking und Hektik. Das führt dauerhaft zu Stress, Anspannung und vielen negativen Folgen für unsere körperliche und geistige Gesundheit.

Wenn wir in der Meditation lernen uns zu konzentrieren und unseren Geist zur Ruhe zu bringen sehen wir die Welt plötzlich aus anderen Augen. Viele unserer Probleme, Ängste und Sorgen sind hausgemacht, also ein Produkt unseres Geistes und lösen sich oft wie von Zauberhand schon in dieser ersten Phase der Meditation auf. 

Im Kern geht es also in der Meditation wenn sie erfolgreich sein soll zunächst um Konzentration.

Du musst in der Lage sein, deinen Geist klar auszurichten und völlig in der Gegenwart zu bleiben. Wenn du in einem ersten Schritt die Fähigkeit zur Konzentration entwickelst, dann wird das einen Entwicklungssprung in deiner Meditationspraxis auslösen. Ohne ausreichende Fähigkeit zur Konzentration wird nach einigen Anfangserfolgen in deiner Meditation wahrscheinlich nicht viel passieren und du wirst in deiner Entwicklung stagnieren. 

Konzentriert wie eine Katze.

Tipp: Bleibe wie eine ausgehungerte Katze vor dem Mauseloch solange mit deinem Meditationsobjekt (Atem) sitzen, bis du genügend Stabilität und Geschicklichkeit entwickelt hast, um deinen Geist in natürlicher Ruhe bei deinem Atem verweilen zu lassen. 

wie achtsamkeit wirkt.

Nachdem wir gelernt haben uns zu konzentrieren und unseren Geist zur Ruhe zu bringen geht es im weiteren um die Entwicklung von Achtsamkeit. 

Der Entwicklung von Achtsamkeit oder Sati wie es im Buddhismus genannt wird ist das Wichtigste im Rahmen der Meditation.  Erst durch die Zutat der "Achtsamkeit" entwickelt die Meditation ihre volle Zauberkraft.

Durch Achtsamkeit bekommen wir eine ungeahnte geistige Weite, die dafür sorgt, dass wir unsere wahren Möglichkeiten erkennen und dann bewusst Entscheiden können ob und wie wir reagieren wollen. Damit gewinnen wir letztlich die Kontrolle darüber, in welche Richtung unser Leben verläuft.

Die Übung von Achtsamkeit ist wie das Erklimmen eines Berges. 

Kletterer am Berg.

Um eine Situation ganz überblicken zu können ist es manchmal nötig auf einen Berg oder Turm zu klettern und dadurch eine Distanz zwischen dem Beobachteten und dem Beobachter herzustellen. 

Wenn du die Gesamtsituation überblickst, werden dir die verschiedenen Aspekte bewusst und du entdeckst neue Wege und Handlungsmöglichkeiten. 

Genau das geschieht in der Meditation!

In der Meditation übst du das Herstellen eines inneren Abstandes durch Losgelöstheit, um einen Überblick über das Geschehen in deinem Kopf zu erhalten und nicht von der Situation emotional überwältigt zu werden. 

Um jedoch zu erkennen wie Achtsamkeit genau wirkt ist es zunächst einmal wichtig zu verstehen, wie wir das geworden sind was wir heute sind.

Der Mensch der wir heute sind ist ein Produkt unserer Gene, unseres psychologischen Temperamentes und unserer Vergangenheit. Die Eindrücke vergangener Erfahrungen üben dabei einen äußerst starken Einfluss auf unsere Reaktionen und unser Verhalten in der Gegenwart aus. Diese Tatsache ist uns meistens gar nicht bewusst. 

Wir wissen nicht was wir tun - Die Macht des Unterbewusstseins.

Die meisten Menschen glauben sie würden bewusst entscheiden und handeln. Sie bzw. ihr wacher Verstand hätte die Kontrolle über ihr Leben und träfen die wichtigen Entscheidungen. Irrtum! Aktuelle neurowissenschaftliche Studien machen mehr und mehr deutlich, wie wenige Prozesse unser Gehirn überhaupt noch in unser Bewusstsein dringen lässt. 

Der Großteil unseres Alltagslebens besteht nämlich aus gedankenlosem, automatischem Verhalten, welches durch Konditionierungen ausgelöst und gesteuert sind, die in unserem Unterbewusstsein ablaufen. 

Dabei ist unser Unterbewusstsein an sich weder gut noch schlecht, sondern eine äußerst geniale Erfindung der Evolution. In dem die meisten Prozesse unbewusst und automatisch ablaufen, wird die begrenzte Kapazität unseres Bewusstseins geschont. Müssten wir alle Entscheidungen, die unser Gehirn in jeder Sekunde trifft erst gründlich analysieren und bewusst verarbeiten, wären wir schon mit alltäglichen Aufgaben wie der Sinneswahrnehmung und der Bewegungskoordination vollkommen überfordert. 

Müssten wir alles bewusst tun, kämen wir morgens nie aus dem Bett.

George Miller, Psychologie-Professor Universität Princeton

Unser Unterbewusstsein ist also eine Art Autopilot, der seine Arbeit konkurrenzlos schnell erledigt. Aber wie jeder Autopilot hat auch unser Unterbewusstsein Macken. Es entwickelt ein Eigenleben, führt uns oft in die Irre oder in eine Richtung in die wir gar nicht wollen und ist dafür verantwortlich, dass wir leiden und unsere Ziele nicht erreichen. 

Um zu verstehen warum unser Unterbewusstsein uns oftmals schadet und was wir dagegen unternehmen können, müssen wir einen genaueren Blick auf dessen Arbeitsweise werfen. 

Das Problem mit den Auto-Programmen ist, dass sie sich wenn sie einmal installiert sind, nicht mehr verändern.

In unserem Unterbewusstsein schlummern unzählige unsichtbare Programme. Diese Programme wurden irgendwann einmal durch bewusste Erfahrungen in Gang gesetzt. Viele dieser Programme sind in unserer Jugend und Kindheit entstanden. Ganz generell wächst die Zahl unserer Auto-Programm mit steigendem Alter. Deshalb sagt man auch oft, das ältere Menschen nicht mehr so flexibel und anpassungsfähig wären. Die zunehmende Anzahl von Programmen gibt uns immer weniger die Möglichkeit uns frei zu entscheiden.  

Das Problem mit unserem Geist.

Das Problem ist, dass zu der Zeit als die Programme entstanden sind, unsere Reaktion auf die Erfahrungen in Form von Gedanken, Gefühlen, Worte oder Taten vielleicht angemessen war, aber nun schaden sie uns mehr als sie uns nützen weil sie im Unterbewusstsein fest verankert sind und sich nicht mehr verändern. 

Werden sie in der Gegenwart durch Schlüsselreize aktiviert, konzentrieren wir uns meistens so sehr auf das auslösende Ereignis und unsere Emotionen, dass die Programme keine neuen Informationen über die aktuelle Situation aufnehmen können. Im Ergebnis reagieren wir dann auf bestimmte Reize immer und immer wieder gleich, auch wenn die Situation heute eine vollkommen  andere ist. 

Eine grundlegende Änderung unseres Verhaltens nur mit Hilfe unserer Willenskraft ist damit fast unmöglich!

Umprogrammierung des Unterbewusstseins durch Achtsamkeit

Bist du bereit?

Mit zunehmender Achtsamkeit bekommen unsere Auto-Programme neue Informationen, die eine Umprogrammierung möglich macht. Achtsamkeit sorgt also dafür, dass wir nicht mehr automatisch und immer gleich reagieren (müssen). 

Achtsamkeit ist aber nicht gleich Achtsamkeit, sondern entfaltet sich über mehrere Stufen die man durch Üben entwickeln muss. 

Zunächst bedeutet Achtsamkeit den Zeitraum zwischen Reiz und Reaktion auszudehnen. Als Folge reagieren wir nicht mehr sofort auf ein auslösendes Ereignis und häufig auch nicht mehr so intensiv. 

Das Problem dabei ist nämlich zunächst nicht das Wissen über unserer unbewussten Auto-Programme, sondern das Erkennen in der jeweiligen akuten Situation. Wahrscheinlich hast du auch schon einiges über die Macht unseres Unterbewusstseins gelesen. Wahrscheinlich kennst du auch viele deiner Auto-Programme und bist dir ihnen bewusst - aber nur dann, wenn sie gerade nicht ablaufen. 

Aber was ist, wenn dein Partner einen dieser speziellen Köpfe bei dir drückt, die dich gleich an die Decke gehen lassen? Dann nützt dir dein Wissen über die Auto-Programme wenig. Du bist gefangen in der Reiz-Reaktionskette. Ohne Achtsamkeit reagierst emotional anstatt die Situation nüchtern und bewusst zu analysieren. 

Schulung der Achtsamkeit in der Meditation bedeutet also zu lernen die Reiz-Reaktionskette in der akuten Situation zu erkennen. Im Ergebnis bleibst du jetzt ruhiger und gelassener. Du reagierst nicht mehr so vorschnell und automatisch wie früher.

In späterer Stufen der Achtsamkeit und mit zunehmender Meditationspraxis kommt es dann zu einer radikalen Umprogrammierung der tief verwurzelten Konditionierungen, die unsere Persönlichkeit geformt hat und wir haben die Möglichkeit ein vollkommen neuer Mensch zu werden.

Shambudas Franz Laufer

Shambudas Franz Laufer -
Gründer von meditieren-rocks.de

Meditation is simple but not easy!

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